Swiss Cup Romanshorn, 10./11. Oktober 2026
Jähes Sommerende mit Wind und Regen. 6 Läufe. 13 Teams. Venhoda K./S. Zaugg gewinnen vor Ch. Härdi/Landerer C. und Bacher/M. Bacher.
Der Samstag zeigte sich kühl, regnerisch mit zunehmendem Sürwestwind. Richtig herbstlich halt. Am Sonntag hatte sich der Regen verzogen, der Wind blieb, aber etwas abgeschwächt.
Neben 30 Finns waren je 13 Fireballs und Contender auf der Regattabahn. Der Up&down-Kurs wurde so gedacht, dass die Klassen unabhängig von einander starten hätten können: Die Startline unterhalb der Leeboje, die Ziellline auf halbem Weg zu den Luvbojen etwas seitlich versetzt. Zu beachten, die Ziellinie durfte nur bei Zieleinlauf überfahren werden. Sonst galt sie als Hindernis. Das in der Theorie. An der Ausführung happerte es am Samstag etwas…
Die beiden Robo-Luvbojen waren nah unters Ufer vor Romanshorn gelegt. Der Südwestwind sehr böig, löchrig, drehend – dort besonders.
Im Rennen 1 fuhren Bacher/M. Bacher souverän vorne weg, dahinter wechselten die Positionen schnell und immer wieder. Schnell war auch der Kurs abgesegelt und die Ziellinie überfahren. Zu schnell für die Finish-Crew. Sie war noch anders beschäftigt, keine Zeit die Einlaufreihenfolge aufzunehmen. Am Abend wurde diese Rangliste dann ausgehandelt: Man einigte sich auf Bachers 1., Ch. Härdi/Landerer 2., Venhoda/S.Zaugg 3.
Mit unabhängigen Starts war dann irgendwie doch nichts. Während dem Warten auf den 2. Lauf frischte es kräftig auf. Venhoda/S. Zaugg holten sich diesen Sieg vor Ch. Härdi/Landerer und Horvath/Moser. Die Windstärke änderte sich ständig und lokal ziemlich stark. Das Zielschiff begann langsam Richtung Leeboje und später Richtung Zielschiff zu driften. So konnte man natürlich nicht starten… Neu fixiert kam es später eher ungeschickt auf dem direkten Kurs zur Leeboje zu liegen und musste auf dem Vorwinder als Hindernis umfahren werden. Wer’s nicht tat, wurde mit 8 Punkten bestraft (STP).
Bacher/M. Bacher und Venhoda/S. Zaugg gewannen nochmal je ein Rennen, Ch Härdi/Landerer blieben mit einem Ausrutscher dazwisschen sehr konstant 2.
Die möglichen 4 Läufe waren kurz nach 16 Uhr gefahren. Es konnte die traditionelle Apero-Suppe aufgetischt werden.
Der Abend klang im ‚Panem‘ aus bei guter Stimmung.
Am Sonntagmorgen lugte ab und zu die Sonne hervor. Wind war da. Der 1. Start für die 2 verbleibenden Rennen war auf 10 Uhr angestzt. Der Grundwind um die 3 Bft. war von etwas stärkeren Böen durchsetzt, die es zu treffen galt. Horvath/Moser machten das im ersten Lauf am besten, im 2. Düscher/Venhoda T. noch viel besser mit grossem Abstand.
In der Endabrechnung blieben Venhoda/S. Zaugg an der Spitze, Ch. Härdi überholten Bacher/M. Bacher, Horvath/Moser schlossen punktemässig noch zu diesen auf.
Wind hätte es noch viel gehabt, aber ausgeschrieben waren lediglich 6 Läufe. So war die Regatte schon vor dem Mittag vorbei. Hoffentlich lässt sich diese Fixierung auf eine bestimmte Anzahl Rennen in Zukunft ändern.
Danke dem Club für die vorzügliche Infrastruktur und die Wasserarbeit. Wo gearbeitet wird, fallen immer auch Späne…
Rangliste nach 6 Läufen, 13 Teams, Wind SW 3-5 Bft.

