Der Fireball

Der International Fireball ist eine sportliche Zweipersonenjolle, die nach ihrer Lancierung 1962 durch Designer Peter Milne sehr schnell auf der ganzen Welt (von Australien über Borneo, Canada, Deutschland etc. bis Zimbabwe) populär geworden ist.

Bis heute sind gut 15150 Schiffe vom Stapel gelaufen, d.h. im Durchschnitt etwa alle 2 Tage  ein Fireball . Und das seit fast 60 Jahren! Ein Erfolg, der für sich spricht.

Mit 4.93m Länge und 1.40m Breite ist es ein schlankes, elegantes Schiff und mit 76.4kg Rumpfgewicht auch sehr gut zu handhaben. Sein geringes Gewicht lässt den Fireball schnell anspringen und ins Gleiten kommen, selbst auf Amwind-Kursen.

Gross (10 m2), Fock (3 m2) und Spi (13 m2) sorgen für fetten Speed und doch bleibt das Boot dank Trapez und vielfältigen Möglichkeiten zum Trimmen auch bei viel Wind gut beherrschbar

Der Fireball ist ein moderner Klassiker. Durch die strikten Klassenvorschriften gibt es bei der Rumpfform und bei Mast und Segeln nur enge Toleranzen. Bei der Ausrüstung lassen sie aber relativ viel Spielraum für eigene Ideen. Deshalb wurde das Boot auch in einer ständigen, evolutiven Entwicklung optimiert. Vom Design her auf den Selbstbau aus Marinesperrholz ausgelegt, werden die Boote seit längerem durchweg in Sandwichbauweise aus Epoxy mit Schaumkern hergestellt und sind deshalb sehr stabil und langlebig – mit ein Grund, weshalb heute weniger neue Boote gebaut werden als früher.

Um teure Spielereien zu verhindern ist Kohlefaser als Baumaterial verboten, zugelassen ist es lediglich als Beigemisch in Klemmen und Rollen und ab 2021 für den Spibaum. Seit 2003 sind laminierte Segelstoffe erlaubt, nicht aber Foliensegel.

Dies bedeutet, dass qualitativ hochstehende Occasionen erhältlich sind. Aber auch 30jährige oder noch ältere Holzboote werden problemlos mit fünf und mehr Windstärken fertig, denn Fireballseglerinnen und -segler lieben ihre Boote und pflegen sie entsprechend.

Register Segelnummern  

Der International Fireball ist offiziell anerkannte Klasse des Welt-Segelverbandes World Sailing (ex ISAF) und von Swiss Sailing.

Die Welt-Klassenorganisation Fireball International und World Sailing kontrollieren in enger Zusammenarbeit die Einhaltung der Klassenregeln und vergeben Bau-Lizenzen an geprüfte Bootbauer in der ganzen Welt. Dieses Vorgehen garantiert den Käufern, dass sie einen makellosen Rumpf erhalten, der die engen Vermessungsrichtlinien erfüllt.

Wenn du dich für ein neues Boot interessierst, sind die folgenden Werften gute Adressen:

Duvoisin Nautique
chemin des Battieux 3
CH-2013 Colombier NE/Schweiz
Tel: +41 (32) 841 10 66
Fax: +41 (32) 841 42 08
www.duvoisinnautique.ch

Weathermark Sailboats (GBR)
Dave Hall
(+44) 07802 611599
dave@weathermarksailboats.com

Winder Boats (GBR)
Kensington Street
Keighley, West Yorkshire
BD21 1PW
U.K.
Tel: +44 1535 604980
david@winderboats.com
www.winderboats.com

Masse: Gewicht: Segel+Spi: 4.93 x 1.4m
76.4kg
13 m² + 13 m²

Ursprünglich war der Fireball für den Selbstbau konzipiert. Viele Boote sind so entstanden. Es wird heute noch getan!

Fireball International hat Baupläne zum Verkauf, kann in technischen Belangen weiterhelfen und Kontakt zu versierten Selbstbauern herstellen.

mehr zu Selbstbau

RC Fireball – nicht nur ein Spielzeug!
Die Segeleigenschaften überzeugen auch im Modell.

Translate »