News

  • 15. März 2021: Die neue Klassenregel 8.2c tritt in Kraft. Carbon Spibäume  erlaubt ab sofort .
  • März 2020: Carbon Spibaum: Die Klasse hat Carbon als Material für den Spibaum frei gegeben. Die genaue Klassenregel dazu muss noch formuliert und von World Sailing genehmigt werden. Das dürfte im Lauf von 2021 der Fall sein.
  • WM, August 2019: An der WM 2019 siegten Dobson/Wagstaff (GBR) auf einem Weathermark Rumpf (= ex-Duvoisin). Auch auf Rang 3 (Thuillier/Collin,FRA) und Rang 4 (Mermod/Moser,SUI) fuhren Duvoisin Rümpfe. Die 2. Macfarlane/Payne (AUS) und die 5. benützten Winder Rümpfe (GBR).
    Carbon: Der fallende Preis für Carbon beseitigt das Hauptargument gegen dessen Erlaubnis zur Verwendung. Am FI Open Forum wurde vorallen die Legalisierung von Carbon bei Spibäumen diskutiert. Carbon ist nicht mehr teurer als Spectra und für Spibäume viel besser geeigntet. Zudem hört Seldén auf mit der Produktion der Twaron (= anderer Name für Spectra) Spibäume. Alle bis jetzt verwendeten Spibäume sind eigentlich zu schwach, sie biegen sich bei der üblichen Mitteaufhängung unter Last. Carbon würde dieses Problem auf einen Schlag lösen. Alle anwesenden NCAs würden die Einführung von Carbon begrüssen. Das liegt vor allem daran, dass Carbonrohre als Meterware in allen Ländern relativ günstig zu kriegen sind. Daraus Spibäume zu bauen ist einfach. FI bereitet noch dieses Jahr eine Abstimmung vor über eine Regeländerung zur Einführung von Carbon bei Spibäumen. Carbon in Pinnenverlängerung, Baum oder beim Mast wird von den NCAs weiterhin vehement abgelehnt.
    Trotzdem wurde noch die Frage aufgeworfen, ob Carbon nicht auch im Rumpf verwendet werden könnte statt Kevlar, weil gleicher Preis und einfacher zu verarbeiten und zu reparieren. Das ist noch ein zu heisses Eisen. Man ist unsicher, wohin das führen würde. Es werden Test-Sandwiches hergestellt, um vor allem die Druckempfindlichkeit und Laminatdicken zu prüfen. Es braucht bestimmt noch einige Zeit, bis eine Einführung in Frage kommen kann…
  • Mai 2019: Der GBR-Antrag für 2 Spibäume wurde von der Mehrheit der NCAs abgelehnt. Es ist also weiterhin nur 1 Spibaum im Boot erlaubt. Der kann aber gefahren werden, wie man will. Es gibt unterschiedliche Systeme….

    eine Alternative

  Trimmtabellen

Die Tuning Guides der Segelmacher geben einen guten Überblick über die Standardeinstellungen. Für alte Schiffe können sie nicht unbedingt 1:1 übernommen werden (z.B. Rigspannung, Mastfall).

Pinnell&Bax:
P&B General Tuning Guide | Daten für Cumulus und M7+ Masten | Flat Main | Full Main | Jib Settings for Stratos/Cumulus | Jib Settings for M7+ | Info P&B Radial Main

North Sails:
Tuning Guides | Fockschotwinkel

Speed Sails:
Tuning Guide

Hyde Sails:
H2 Main for Cumulus | H2 Main for M7+

Tipp: How to … Rigg Vermessung von Vyv Townend, mehrfacher Fireball Weltmeister

 

  Falle und Schoten

Spectra/Dyneema 100% Seil:
Verglichen mit Draht von gleichem Durchmesser ist die Bruchlast grösser (bei 3mm ~1000kg gegenüber ~700kg) bei geringerem Gewicht. Zudem sind 100% Vectran und Spectra/Dyneema leicht zu spleissen, was den höheren Preis wieder wettmacht, da keine Pressungen etc. nötig sind. Kleiner Nachteil: Sie sind etwas UV empfindlich.
Spectra und Dyneema sind Namen für das gleiche Material. Technische Daten
Aufpassen: Seile werden durch Gebrauch dicker und dadurch kürzer!

Tipp: Videos vom Spleissen (by Marlow Ropes)

Standard Längen im Boot:

Grossschot (Heckschotführung):
Total 7.5m: Stück mit Mantel 5m ø8mm + 2.50m ø4mm/100%. Ein weiteres 1.10m Stück ø4mm/100% zum Einspleissen für das Dreieck. Dyneema/Spectra/Vectran.

Fockschot:
6m ø6mm mit Mantel, wenn am Trapezgriff 7 – 7.5m (je nach Vorschoter Grösse). Dyneema/Spectra.

Spischot:
Total 18m: 6m Mitte mit Mantel ø6mm, je 6m ø4mm an den Enden. Dyneema/Spectra/Vectran.

Grossfall:
1:1 geführt: 13m ø5mm. Dyneema/Spectra/Vectran mit Mantel oder 100%. Kevlar vermeiden!
1:2 geführt: 17m ø4mm. Dyneema/Spectra/Vectran mit Mantel oder 100%. Kein Kevlar!

Spibarber: 3.5 – 4m ø5 – 6mm. Dyneema/Spectra/Vectran. Kein Kevlar! Länge kritisch, darf nicht über Baumnock reichen! Beeinflusst den Stand des Spis, wenn zu kurz

  Material Top SUI

Boote:
Von den Top SUI werden mehrheitlich Duvoisin/Weathermark-Rümpfe gefahren. Das hat vorwiegend  mit der bisher einfacheren Beschaffung zu tun…  Die 2 heute in Frage kommenden:  Winder  (GBR)  und  Weathermark (GBR).
Hauptunterschied zwischen Winder- und Weathermark/Duvoisin-Booten liegt im Gestalten des Cockpits und im Aufbau des Sandwichmaterials:
Winder benützt dickeren, dafür weniger dichten Airex-Schaum als Kern. So erreicht dieses Sandwich maximale Dicke und damit grosse Rumpfstabilität.
Weathermark fertigt Rumpf und Deck – wie zuvor Duvoisin – mit einem dünneren aber dichteren Airex-Schaum. So wird vergleichbare Rumpfstabilität erreicht. Vorteil dabei: Rumpf und Deck sind weniger empfindlich gegen punktuellen Druck, sprich Beulen.
Sowohl Winder-, wie auch Weathermark-Rümpfe sind unter Minimumgewicht. Je nach Beschlagsausbau ist meist maximales Ausgleichgewicht eingebaut.

Segel & Rigg:
Beim Gross werden vorwiegend Laminatsegel eingesetzt. Obwohl bei der Fock auch erlaubt, werden meistens solche aus Dacron gefahren.
Die benützte Segelmarke ist stark von leichter Beschaffung beeinflusst.
Verschiedenes Teamgewicht erfordert verschiedenen Grundtrimm:

Gewicht: Gewicht des Teams
Mast: Seldén (Cumulus) | Superspars (M7+)
Gross: P&B = Pinnell&Bax  | L= Laminat, cc=crosscut, rad=radial
Saling: Länge der Salinge (kürzeste Distanz  Wante bis Mastwand)
Kurve: eingestellte Kurve ohne Segel und Mastkontroller, gemessen auf Salinghöhe

Team Gewicht Rumpf Mast Gross Saling Kurve
Mermod / Moser 150kg Duvoisin ('02) SUI 14799 Cumulus P&B L cc flach 41.5cm 22mm
Venhoda / S. Zaugg 145kg Duvoisin ('05) SUI 14897 M7+ P&B L cc flach 42cm 30mm
R. Baumgartner / Schärer 130kg Winder composit ('95) SUI 14495 M7+ P&B L cc flach 40.5cm 25mm
C. Härdi / Landerer 125kg Duvoisin ('04) SUI 14859 M7+ North T-10 L rad tief 38cm 35mm

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