Swiss Cup Davos,12./13. September 2026
Segeln ohne Ende! Lediglich 8 Teams am Start. 2 Tage Sonne mit sattem Nordwind. 10 Rennen die gute Ausbeute. Horvath/Moser gewinnen vor Venhoda K./S. Zaugg und Bacher H./M. Bacher.
Am Samstag gab es nach dem Skippersmeeting um halb zwei kein Zögern. Der Nordwind blies schon kräftig. Wettfahrtleiter Gian liess sich nicht auf eine Anzahl Läufe festlegen: „Soviel, wie geht“, seine Antwort.
Ebenfalls auf dem See waren auch die Darts. Wir wechselten uns beim Starten ab. Im Lauf des Nachmittags verstärkte sich der Wind, obendrauf ein paar Hammerböen. Zusätzlich ist der See für seine Dreher bekannt oder auch berüchtigt. Ein generelles Muster ist schwer zu erkennen. Helfen beim Einschätzen tun die Flaggen auf den Luvbojen, manchmal auf der Duft der Luft. Es kann aber auch die halbe Kreuz super aussehen und dann dreht der Spiess. So muss man immer sehr flexibel bleiben und aufs Neue wieder das Beste aus der Situation machen. Gian hatte mit 2 verschiedenen Luvbojen die Möglichkeit, den Kurs etwas zu richten. Mit Grün oder Rot konnte er beim Start angeben, welche Boje zuerst anzufahren war.
Die Sache am besten im Griff hatten am Samstag Venhoda K./S. Zaugg, die sich 3 von 5 Laufsiegen holten. Die anderen 2 gingen an Horvath/Moser. Ganz vorne mischten auch L. Markwalder/Frey und Bacher H./M. Bacher mit. Im 5. Rennen verabschiedete sich auf der zweiten Runde der Wind leider phasenweise und wir waren froh, dass Gian so ein Riegel für noch eines geschoben wurde. Müde war der vermutlich nicht…
In der Zwischenrangliste waren am Abend Venhoda/Zaugg und Horvath/Moser punktgleich zuvorderst, dahinter Markwalder/Frey und Bacher/Bacher.
Während wir fleissig segelten, wurde im Clubhaus unter der Ägide von Susi der Znacht für uns gerüstet. Das ist ein weiterer Grund nach Davos zu kommen. Die Davoser legen sich dabei richtig ins Zeug. Einmal mehr durfte man mit gutem Gewissen auch 2x schöpfen, auch beim Dessert, die Windprognose für Sonntag erlaubte das.
Der Sonntagmorgen war frisch. Doch die Sonne wärmte schnell. Gegen 12 Uhr war die Thermik aus Nord angekurbelt und es konnte losgehen auf dem Wasser. Wieder waren wir Gian ausgeliefert. Der Wind nicht ganz so stark wie am Vortag, die Richtungswechsel launischer. M. Venhoda/F. Schärer legten einen guten Zacken zu und waren 3x als Zweite im Ziel. So auch Horvath/Moser, die 4x den Laufsieg holten. Im 5. Rennen schnappten ihnen Venhoda K./S. Zaugg den Sieg vor der Nase weg.
Es wird wohl die herausvordendste Regatte dieser Saison bleiben: 10 Rennen in 2 Tagen bei kniffligen Bedingungen. Die Bilanz: 1. Horvath/Moser, 2. Venhoda K./S. Zaugg, 3. Bacher H./M. Bacher, 4. M. Venhoda/F. Schärer. Die 2 Streicher spielten keine Rolle.
Viel Dank geht an die Davoser Crew für die tifige Starterei, die blendende Bewirtung und den üpigen Gabentisch beim Rangverlesen. Warum nicht mehr gekommen sind, ist schleierhaft. Mehr segeln pro Autokilometer geht nicht!
Rangliste
8 Teams, 10 Läufe, 2 Streicher, Wind 3-5 Bft. N
